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Yakuza goes Hausmann in China zensiert

karitorikiApril 14, 2021
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Seit dem 8. April 2021 kann die Anime-Adaption von Yakuza goes Hausmann (jap.: Gokushufudou) hierzulande auf Netflix gestreamt werden. Da der VoD-Anbieter in China nicht verfügbar ist, wird die Serie dort auf anderen Plattformen gezeigt – allerdings mit einigen Änderungen.

Bilibili zensiert Tattoos

In China konnte sich der Streaming-Gigant Bilibili die Rechte an Yakuza goes Hausmann sichern. Nur kurz nach der Premiere meldeten sich jedoch einige Zuschauer auf verschiedenen Social-Media-Plattformen zu Wort und beschwerten sich über die Zensur, die dort zu sehen ist.

Während der Oberkörper des Protagonisten in der ursprünglichen Fassung an den meisten Stellen mit Tattoos bedeckt ist, wurden diese in der chinesischen Version vollständig entfernt. Diese Änderung ist auf ein Verbot zurückzuführen, welches nach der Ausstrahlung der chinesischen Reality-Show The Rap of China verhängt wurde und vor allem auf Fernsehsendungen abzielt.

Das Tattoo-Verbot wurde von der Regulierungsbehörde aus Angst, dass das zunehmende Interesse an Hip-Hop und Subkulturen die sozialistischen Werte der Kommunistischen Partei Chinas untergraben könnte, gegenüber den landesweiten Fernsehanstalten ausgesprochen, sodass fortan Personen mit Tattoos und Hip-Hop-Künstler nicht mehr gezeigt werden durften.

Yakuza goes Hausmann wurde unter der Regie von Chiaki Kon (Golden Time) im Studio J.C.Staff produziert. Hierzulande bietet Netflix die Serie mit deutscher und japanischer Sprachausgabe auf Abruf an. Eine Fortsetzung in Form eines zweiten Teils befindet sich bereits in Arbeit.

Bilder zur Zensur:

Handlung:

Er war das wildeste Mitglied der Yakuza. Ein Mann, der unzählige Legenden der Unterwelt hinterließ. Sie nannten ihn den unsterblichen Drachen. Doch eines Tages ließ er alles hinter sich, um einen anderen Weg einzuschlagen – den Weg des Hausmannes!

© 2018 Kousuke Oono / Shinchosha © Netflix

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